Charity Walk

Alle Jahre wieder

Schön, dass auch in diesem Schuljahr die Tradition weitergeführt wurde, zwischen St. Martin und Weihnachten in allen Klassen Pakete für das Friedensdorf in Oberhausen zu packen. 8 Pakete à 20 kg mit Grundnahrungsmitteln, Drogerieartikeln und Kleidung konnten von einer Gruppe Dritt- und Viertklässler zu Pfarrer Wächtershäuser ins evangelische Pfarrhaus gebracht werden., der dann die Weiterleitung an die Hilfsbedürftigen organisiert.



Kinder haben Rechte !

Nicht allen Kindern auf der Welt geht es so gut wie unseren.

Nicht überall ist es selbstverständlich , dass es genug zu essen gibt, dass die Kinder zur Schule gehen können, dass eine medizinische Versorgung gewährleistet ist u.v.m.

 

Im Rahmen eines Projektes der evangelischen und katholischen Kirche in Lintorfhaben sich daher die Schülerinnen und Schüler der Johann-Peter-Melchior-Schule Gedanken gemacht, warum  es ihnen gut geht. Im Religions- und Werkunterricht wurden Skulpturen gestaltet, die  folgende Kinderrechte verkörpern sollen:

Recht auf gesunde Ernährung
Recht auf gesundheitliche Fürsorge
Recht auf Bildung
Für die Schülerinnen und Schüler sind dies selbstverständliche Rechte, für viele Kinder weltweit aber ein Fremdwort.

 

Am Freitag, 6. 5.2011 um 19 Uhr findet ein ökumenische Friedensgottesdienst auf dem Konrad-Adenauer-Platz zum Thema Kinderrechte statt, bei dem diese und auch weitere Skulpturen anderer Schulen und Gruppen zu sehen sein werden.

Die Kinderfiguren sind nun fertig und warten darauf, an geeigneten Stellen aufgestellt zu werden.

Die Kinderrechtsskulpturen der JPM werden im Laufe der Woche in Lintorf verteilt. Sie sollen die Betrachter ein wenig zum Nachdenken anregen.

Die Metzgerei Bensberg auf der Duisburger Straße in Lintorf nimmt unsere Figur " Recht auf Bildung"auf. Herr Dr. Henrici von der Lintorfer Apotheke beherbergt  die Skulptur "Recht auf gesundheitliche Fürsorge" und die Zahnärzte Dr. Kostbahn auf der Krummenweger Straße geben der Figur "Recht auf gesunde Ernährung" ein Zuhause.

Am 8. April wechselte dann eine Skulptur zum Tus Fit an der Brandsheide.

Pünktlich zum ökumenischen Friedensgottesdienst standen die Kinderrechtsskulpturen auf dem Konrad-Adenauer-Platz. Eine Gruppe von Schülern der JPM hat während des Gottesdienstes dann "unsere" Figuren vorgestellt.



Pakete für das Friedensdorf

Auch in diesem Jahr wurden in allen 8 Klassen wieder kräftig Pakete mit Grundnahrungsmitteln, Drogerieartikeln und Kleidung gepackt. Es war für viele schon ziemlich interessant, herauszufinden wieviel diese einzelnen Sachen eigentlich wiegen . Schnell war das Maximalgewicht von 20 kg pro Paket erreicht. Die Schüler fanden es toll, anderen Kindern zu helfen, denen es nicht so gut wie ihnen geht.

Eine Gruppe von Dritt- und Viertklässlern hat diese Pakete zusammen mit Herrn Schreven zu Pfarrer Wächtershäuser ins evangelische Gemeindehaus gebracht. Dieser leitet die Pakete dann an das Friedensdorf in Oberhausen weiter. Von dort werden sie dann auf direktem Weg an die hilfbedürftigen Kinder in den verschiedensten Krisengebieten weitergeleitet.

 

Teilen wie St.  Martin - ein schönes ökumenisches Projekt, welches auch in diesem Jahr gut in die vorweihnachtliche Zeit hineinpasst.

 

Die OGS sammelt

In der Offenen Ganztagsschule werden Tornister gesammelt für bedürftige Erstklässler. Die eingehenden Spenden gehen an die "Mülheimer Tafel"

Hilfe für Haiti

Die Schüler und Schülerinnen unserer Schule hatten in den Medien von dem schrecklichen Erdbeben in Haiti erfahren und haben im Unterricht darüber gesprochen. Spontan haben sie sich dazu entschlossen, gerade für die vielen betroffenen Kinder in Haiti zu sammeln. Aber viele Kinder haben nicht einfach die Eltern nach Geld gefragt, sondern haben selber gehandelt: Sie haben Kuchen oder Muffins gebacken und diese in der Nachbarschaft verkauft; sie haben gebastelt und Bilder gemalt und verkauft oder sogar versteigert. Andere haben Autos gewaschen. Bei diesen Aktionen kamen knapp € 1.000,--  zusammen. Die Hälfte des Geldes spendete die JPM an die Kindernothilfe und die andere Hälfte an den Salesianer -Orden, der in Haiti eine Schule betreibt, zu der die JPM schon seit 1984 Kontakte pflegt.

Am Donnerstag war dann Frau Häusler von der Kindernothilfe in der Schule zu Gast und hat den Kindern erzählt, was mit dem Geld in Haiti gemacht wird. Die Kinder haben sehr gespannt zugehört und viele interessante Fragen gestellt.

Erst- und Zweitklässler singen beim Advenktkaffee in St. Johannes

Am 1. Dezember hatte der Schulchor beim Seniorenadventkaffe von St. Johannes einen Auftritt.

Nachdem im vergangenen Jahr die Heinrich-Schmitz-Schule ihren Beitrag geleistet hatte, war unsere Schule dieses Jahr an der Reihe. Diesmal sangen allerdings  nur die Erst- und Zweitklässler, da die "Großen" noch auf Klassenfahrt sind.

Auf dem Programm standen Advent- und Wiehnachtslieder, die von einigen Kindern auf Instrumenten begleitet wurden, sowie Gedichte rund um die Adventzeit. Beim Abschiedslied "Lasst uns froh und munter sein" sangen die Senioren alle Strophen begeistert mit.

"Hilfe wird gepackt"

Auch in diesem Jahr wurden in den Klassen fleißig Päckchen gepackt. Jede Klasse füllte einen Karton mit Grundnahrungsmitteln wie Mehl, Zucker, Nudeln und Reis, Kleidungsstücke, Zahlpflege, Stofftieren und auch ein paar Süßigkeiten. Leider durfte nicht alles in das Paket, da es strenge Richtlinien gab. Der Inhalt wurde gewogen (rund 10 kg wog am Ende jeder Karton) und genau aufgelistet. Dann wurden alle Kartons auf einen Wagen gepackt und von Drittklässlern (und Herrn Schreven) zu Pfarrer Wächtershäuser ins evangelische Gemeindehaus gekarrt. Von dort werden die Pakete an das Friedensdorf Oberhausen weitergeleitet. Dort erfolgt dann eine Verteilung der Kartons an hilfebedürftige Kinder in Kriegsgebieten auf der ganzen Welt.

Ein schönes ökumenisches Projekt, welches sicherlich gut in diese vorweihnachtliche Zeit passt. Vielleicht ist auch noch ein klein wenig der Gedanke von  St. Martin mit im Hinterkopf.

Der Schulchor singt im Fliedner Krankenhaus

Heute hat der Schulchor im Fliedner Krankenhaus Ratingen (Haus Bethesda) für die demenzkranken Bewohner gesungen. Herbst- und Martinslieder standen bei den Kindern unter Leitung von Frau Großherr-Brinkmann und Frau Körner auf dem Programm.

Einige der Bewohner sangen begeistert mit oder klatschten den Takt. Auch die mitgebrachten Laternen der Kinder sorgten für viel Freude. Besondere Überraschung herrschte, weil die Kinder alle Lieder auswendig vortrugen.

Chorkinder singen im Haus Salem

Kurz vor Nikolaus haben 25 Viertklässler aus der Chor-AG im Haus Salem ein kleines Weihnachtsprogramm für die Heimbewohner vorgeführt. Traditionelle Weihnachtslieder wurden gesungen, Gedichte wurden aufgesagt und einige Kinder spielten auf dem Klavier und der Flöte.

Es wurde sogar ein Kanon auf Hebräisch gesungen.Das Eis zum Dankeschön wurde gerne von den Kindern angenommen.

KInder aus der JPM basteln für Kinder aus Lateinamerika

Sankt Martin ganz praktisch: Schon seit den Sommerferien sind die Kinder der Johann-Peter-Melchior-Schule eifrig bei der Sache. Im Kunstunterricht und während der Nachmittagsangebote basteln, sticken und töpfern die Grundschüler was das Zeug hält. Alles für die gute Sache. Die Kinder freuen sich, armen Kindern in Mittelamerika zu helfen. Ihre kleinen Kunstwerke stellen sie dem St-Martins-Bazar ihrer katholischen Grundschule zur Verfügung. Der Erlös geht als Spende an den Verein Chance auf Bildung (www.chance-auf-bildung.de), der die Maura Clarke Schule in Nicaragua unterstützt.

Und die Schüler sind wirklich mit Engagement bei der Sache", berichtet Lehrerin Andrea Lenzing. "Jetzt hoffen wir, dass auch der Bazar ein Erfolg wird."   

 

Der Bazar wurde ein Erfolg:  dem Verein "Chance auf Bildung" die stolze Summe von 282€ übergeben werden. Dieser Betrag wurde von Frau Barbara Reinwein vom Verein  "Chance auf Bild" nach Nicaraguar gebraucht. Der Text ihres Dankesschreiben wird nachfolgend veröffentlicht. Die von ihr beigefügten Bilder aus Nicaragua sowie der Brief werden in unserer Schule im Eingangsbereich an der Info-Tafel gezeigt.

Dankesschreiben vom Verein "Chance auf Bildung":

 

„EURE SPENDE IN NICARAGUA

Manche Familien sind zu arm, um 6 Euro Schulgeld im Monat aufzubringen. Zusätzliche Kosten wie Schuluniform, Bücher, Hefte, Stifte, Rucksack und das tägliche Butterbrot zum Mitnehmen treiben die Schulkosten für Eltern auf etwa 10 Euro pro Monat. Deshalb können viele Familien sich die Maura Schule nicht leisten. Etwa 50% der Schüler der Maura Clarke Schule benötigen deshalb finanzielle Unterstützung. Mit eurer Spende und der Hilfe vieler anderer Familien in Deutschland tragen wir 2 wichtige Dinge gegen diese Armut bei:

1. Stipendien, in denen der Verein „Chance auf Bildung“ die Schulkosten zum Teil übernimmt.

2. Eine Bücherei, in der alle Kinder ihre Schulbücher ausleihen können. So müssen die Eltern

     keine Bücher bezahlen.

Unsere Hilfe bewegt viel. 62 Schulkinder und Jugendliche erhalten eine Bildung von Qualität dank

der Spenden von „Chance auf Bildung“. Trotzdem bleiben Bücher bei insgesamt über 700 Schülern Mangelware an der Maura Clarke Schule. Schulbücher sind sehr wertvoll. Ein Kind hat zwar 5-7 Fächer pro Schuljahr (z.B. Mathe, Spanisch, Englisch, Biologie, Sport usw.), darf aber nur ein Buch pro Woche mit nach Hause nehmen, weil es zu wenige Bücher gibt. Alle anderen Hausaufgaben muss es in der Bücherei erledigen. Im Unterricht bekommt nicht jedes Kind ein Buch. Ein Lehrer hat für eine Klasse von ca. 30 oder 40 Kindern etwa 5 Bücher zur Verfügung. Die Kinder arbeiten in Gruppen.

Die Spende der Ton-AG von 282 Euro ist ein großer Batzen Geld in Nicaragua. 25 Cordoba (so heißt die nicaraguanische Währung) entsprechen etwa einem Euro. Also verwandelt sich eure Martinsspende in 282 x 25 = 7,050 Cordoba! Ein Biologiebuch kostet 500 Cordoba (=20 Euro). Das heißt, mit eurer Spende habt ihr mit der Ton-AG 14 Bücher für die Maura Clarke Schule bezahlt. Das sind Biologiebücher für fast drei Klassen für ein ganzes Jahr -also für etwa 100 Schüler!“